Assistenzarzt Psychiatrie und Psychotherapie Stellenangebote

Assistenzarzt verfügbar in folgenden Fachbereichen:

Assistenzarzt


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Auf dem Weg zum Spezialisten

Nach dem erfolgreich absolvierten Studium (der Human- oder der Zahnmedizin) und der Approbation, der staatlichen Zulassung für die ärztliche Berufsausübung, ist ein Mediziner in der Regel für einige Jahre als Assistenzarzt im Einsatz. An der Seite von erfahrenen Praktikern wie zum Beispiel Oberärzten oder auch einem Chefarzt in der bevorzugten Fachrichtung vertieft der junge Arzt die im Studium erworbenen Kenntnisse, erweitert durch die Vielzahl an behandelten Patienten deutlich sein Erfahrungsspektrum auf dem praktischen Sektor und orientiert sich zunehmend auf die für die spätere Facharzttätigkeit notwendigen Spezialkenntnisse. In der Phase seiner Weiterbildung zum Facharzt wird der Assistenzarzt auch als Arzt in Weiterbildung (AiW) bezeichnet.

Fünf bis sechs Jahre

Die Zeitspanne, in der ein Assistenzarzt alle für seine Ausbildung zum Facharzt notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten erwirbt, ist unterschiedlich. Sie dauert in der Regel etwa fünf bis sechs Jahre. Dies liegt an zwei Faktoren: Zum einen ist die Menge der Ausbildungsinhalte und damit die Dauer ihrer Vermittlung von Facharzt zu Facharzt verschieden. Zum anderen wird die Facharztweiterbildung in Deutschland nicht zentral geregelt, sondern sie obliegt den einzelnen Ländern des Bundes. In jedem einzelnen Bundesland wird die Facharztweiterbildung in Inhalt und Dauer von der jeweils zuständigen Ärztekammer geregelt und überwacht. Dies geschieht unter Verwendung des sogenannten Facharztkataloges: Er listet - auch mit der erforderlichen Anzahl von Fällen - alle Tätigkeiten beziehungsweise Fähigkeiten auf, die ein Assistenzarzt in der vorgeschriebenen Zeit ausführen und schließlich einwandfrei beherrschen muss.

Von der einfachen Blutentnahme bis zur Operation

In vielen Fällen erfolgt die Weiterbildung des Assistenzarztes in einer Klinik, die auf die jeweilige gewünschte Fachrichtung spezialisiert ist. Hier wird der Assistenzarzt allmählich und mit steigendem Schwierigkeitsgrad in das praktische Berufsbild eingeführt und entwickelt nach und nach die nötigen Facharztkenntnisse. Vielfach gestaltet sich der Tagesablauf des Nachwuchsmediziners an der Seite eines erfahrenen Kollen aus dem Oberarzt-oder sogar Chefarztbereich: Der Assistenzarzt begleitet den erfahrenen Mediziner bei der Visite, ist bei den Fallbesprechungen im medizinischen Team anwesend und übernimmt sukzessive immer mehr Tätigkeiten wie Blutentnahmen oder Untersuchungen.

Einsatz als Stationsarzt

Der Assistenzarzt ist zwar approbiert, hat aber im Klinikbetrieb noch keine leitende Funktion. In vielen Fällen übernimmt er jedoch die Aufgabe eines seiner Weiterbildung entsprechenden Stationsarztes. Einem Chef- oder Oberarzt unterstehend führt er auf seiner Station zum Beispiel Aufnahmegespräche, Visiten oder Untesuchungen durch, verschreibt erforderliche Medikamente oder ordnet eine weitergehende Diagnostik an. Auch die im medizinischen Alltag erforderliche Dokumentation gehört zu seinem Ausbildungsweg vom Assistenzarzt zum Facharzt. Zunehmend wird der Assistenzarzt unter Anleitung der erfahrenen Mediziner auch mit schwierigeren Aufgaben betraut: Er assistiert bei Operationen und führt im Laufe der Zeit - immer unter Aufsicht eines ausgebildeten Facharztes - medizinische Eingriffe oder Anästhesien selber durch.

Unterschiedliche Ausbildungsrichtungen

Welche Facharztausbildung ein Assistenzarzt im Anschluss an seine Approbation beginnt, hängt vor allem von zwei Faktoren ab. Zum einen wird er sich in den meisten Fällen für ein medizinisches Gebiet entscheiden, das ihn vielleicht schon während seines Studiums besonders interessiert hat. Zum anderen ist natürlich auch die Anstellungssituation beziehungsweise die Aussicht auf eine eigene Praxis im gewählten Fachgebiet ein bedeutendes Kriterium für die spezielle Facharztweiterbildung. Nur einige wenige Beispiele im breitgefächerten Weiterbildungsspektrum für den Assistenzarzt sind die Geriatrie und die Innere Medizin, die Psychiatrie und die Neurologie.

Gute Chancen für Assistenzärzte

Der Markt in Deutschland ist für Assistenzärzte mit einer gewissen räumlichen Flexibilität sehr gut. So gut, dass es für manchen Kliniken sogar schwer sein kann, alle angebotenen attraktiven Stellen auch adäquat besetzen zu können. Hier ist unser Vermittlungsportal Hello-Doctor.de eine ideale Plattform - für angehende Assistenzärzte als auch Klinken oder Rehaeinrichtungen. Übersichtlich nach Fachrichtungen gegliedert listen wir alle zur Verfügung stehenden Stellenangebote und Assistenzärzte mit den entsprechenden Qualifikationen auf und bringen suchende Kliniken mit den passenden Assistenzärzten in Kontakt. Aufgrund des Ärztemangels in Deutschlandbieten wir imSinne einer ausreichenden Patientenversorgung auch den jungen Ärzten aus dem europäischen Ausland (beispielsweise Spanien, Italien, Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Polen, Kroation) sowie aus Drittländern (beispielsweise Indien, Türkei, Aserbaidschan, Serbien, Montenegro, Syrien, Iran, Irak, Egypten) die Möglichkeit, hier in Deutschland die gewünschte Facharztausbildung zu finden. Gerne beraten wir die jungen Kollegen aus dem Ausland imHinblick auf ihre Fragen zur Approbation in Deutschland.

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Psychiatrie und Psychotherapie


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Psychiatrie & Psychotherapie sind zwei wichtige Fachrichtungen im Bereich der Medizin. Wer heute in diesem Berufsfeld als Einsteiger anfängt oder plant, dies in den nächsten Jahren zu tun, der hat in jedem Fall gute Berufsaussichten mit soliden Einkunftsmöglichkeiten und einer langfristigen Jobgarantie. Schon heute beklagen viele Krankenhäuser in der Psychiatrie & Psychotherapie einen Fachkräftemangel, und in gewissen Landstrichen herrscht zudem ein großer Bedarf an neuen selbstständig praktizierenden Psychiatern und Psychotherapeuten. Offene Ärztestellen in diesem Bereich gibt es aber nicht nur in Deutschland, sondern viele attraktive Stellenangebote lassen sich auch bei unseren Nachbarn in Österreich oder der Schweiz finden.

Die Tätigkeitsgebiete in der Psychiatrie & Psychotherapie

In einer Leistungsgesellschaft, in der Arbeitsverdichtung aber auch privater Stress durch zunehmendes Konkurrenzdenken immer häufiger anzutreffen sind, sind psychische Erkrankungen schon lange keine Seltenheit mehr. Depressionen oder Erschöpfungskrankheiten, die oft auch als Burn-Out-Syndrom bezeichnet werden, zählen dabei zu den häufigsten Diagnosen. Schwerwiegendere Erkrankungen sind Psychosen oder Wahn- und Persönlichkeitsstörungen sowie das Krankheitsbild der Schizophrenie. Diese und noch viele weitere psychische Erkrankung sind das Tätigkeitfeld von Psychiatern oder Psychotherapeuten. Psychiater arbeiten als Mediziner. Das bedeutet, dass ein großer Teil ihrer Arbeit auf einer medikamentösen Behandlung basiert. Bei Psychotherapeuten hingegen stehen Gesprächs- und Verhaltenstherapien im Vordergrund. Gelegentlich sind die Übergänge in den Behandlungsmethoden aber auch fließend, und manchmal besitzen Psychiater auch die Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten, um in beiden Feldern arbeiten zu können. Neben der Behandlung von psychischen Erkrankungen arbeiten Psychiater zudem in der Forschung oder können als Gutachter, beispielsweise vor Gericht, herangezogen werden, um festzustellen, ob ein Täter schuldfähig ist oder auch nicht.

Die berufliche Ausbildung

Auch wenn die Begriffe Psychiatrie & Psychotherapie oft in einem Atemzug genannt werden, sind die Ausbildungswege zu diesen Berufen verschieden. Wer Psychiater werden möchte, muss nach seinem Medizinstudium eine fünfjährige Ausbildung zum Facharzt absolvieren. Für das Medizinstudium wird eine Abitur vorausgesetzt, und in der Regel auch ein guter Notendurchschnitt, weil die Studienplätze nach dem Numerus-Clausus-Verfahren vergeben werden. In der Facharztausbildung muss der angehende Psychiater verschiedene Stationen durchlaufen. Neben den Stationen Psychiatrie und Psychotherapie liegt auch ein großer Schwerpunkt auf der Neurologie. Der angehende Psychotherapeut muss zunächst ein Studium in klinischer Psychologie oder alternativ in Pädagogik und Sozialarbeit absolvieren. Auch hierfür ist das Abitur erst einmal die Grundvoraussetzung. Nach dem abgeschlossenen Studium folgt eine drei Jahre andauernde Ausbildung zum Psychotherapeuten. Die Schwerpunkte in dieser Ausbildung liegen auf dem Erlernen von tiefenpsychologischen und verhaltenspsychologischen Therapieverfahren. Wer in der Psychiatrie & Psychotherapie arbeiten möchte, braucht viel Einfühlungsvermögen, darf auf der anderen Seite die Probleme der Patienten aber auch nicht an sich heranlassen, um das eigene Leben gesund und sorgenfrei führen zu können.

Jobs in der Psychiatrie & Psychotherapie finden

Wie bereits gesagt, ist das Angebot an Ärztestellen im Bereich der Psychiatrie und Psychotherapie groß, und Jobs in diesem Bereich lassen sich in nahezu jeder Region finden. Eine gute Anlaufstelle für Stellenangebote für Psychiater und Psychotherapeuten im Internet ist beispielsweise die Seite hello-doctor.de, wo zahlreiche Jobs im medizinischen Bereich offeriert werden. Tagtäglich werden dort die Stellenangebote aktualisiert, sodass sich ein mehrfaches Vorbeischauen in jedem Fall lohnt, um die passenden Ärztestellen zu finden.